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Seiji Ozawa



Seit der Saison 2002/2003 Musikdirektor der Wiener Staatsoper
    Seiji Ozawa wurde in Shenyang, Mandschurei (China) als Sohn
japanischer Eltern geboren. 1953 trat er in die Toho Gakuen School of Music in Tokio ein, wo er zunächst Klavier, dann Dirigieren (bei seinem Mentor Hideo Saito) und Komposition studierte. Nach einigen Engagements in Japan setzte er seine Studien in Europa fort, gewann 1959 den Dirigentenwettbewerb in Besançon und wurde daraufhin in das Tanglewood Music Center eingeladen. 1960 gewann er den Sergei Koussevitzky-Preis. Er war Assistent von Herbert von Karajan und Leonard Bernstein, hatte Chefpositionen beim Ravinia Festival des Chicago Symphony Orchestra, beim Toronto Symphony und dem San Francisco Symphony Orchestra inne und dirigierte 1964 erstmals das Boston Symphony Orchestra, dessen Musikalischer Leiter er von 1973 bis 2002 war. Weiters arbeitet er mit allen berühmten Orchestern zusammen und leitete am 1. 1. 2002 zum ersten Mal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Außerdem gastierte er an der MET (EUGEN ONEGIN), der Mailänder Scala (TOSCA, LA DAMNATION DE FAUST, PIQUE DAME), der Opéra National de Paris (1983 Uraufführung von ST. FRANÇOIS D'ASSISE, TURANDOT, DIALOGUES DES CARMÉLITES, FALSTAFF, FIDELIO), der Covent Garden Opera London und bei den Salzburger Festspielen (COSÌ FAN TUTTE, IDOMENEO). 1984 gründete er zur Erinnerung an seinen Lehrer das Saito Kinen Orchestra und 1992 das Saito Kinen Festival in Matsumoto. An der Wiener Staatsoper debütierte er im Mai 1988 mit EUGEN ONEGIN. Es folgten FALSTAFF, PIQUE DAME, ERNANI und JENŮFA. Seit der Spielzeit 2002/2003 ist er Musikdirektor der Wiener Staatsoper. Seither hat er die Premierenproduktionen JONNY SPIELT AUF, DER FLIEGENDE HOLLÄNDER und MANON LESCAUT, die Wiederaufnahmen von Mozarts drei Da Ponte-Opern sowie FIDELIO und WOZZECK, die Konzerte Berlioz’ GRANDE MESSE DES MORTS und Brittens WAR REQUIEM sowie Repertoire-Vorstellungen wie SALOME, TOSCA und ELEKTRA am Haus am Ring dirigiert. Im Herbst 2004 dirigierte er beim 6. Japan-Gastspiel der Wiener Staatsoper in Tokio DON GIOVANNI und LE NOZZE DI FIGARO. Seiji Ozawa ist mehrfacher Ehrendoktor sowie Träger internationaler Auszeichnungen wie etwa des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.
In der Saison 2005/2006 wirkte er beim FESTKONZERT „50 Jahre Wiedereröffnung“ am 5. November mit und leitete Vorstellungen von WOZZECK.
In der Spielzeit 2006/2007 wird er Vorstellungen von Wagners Fliegenden Holländer leiten sowie, am 17. Mai 2007, Mahlers 2. Symphonie. Außerdem wirkt er bei "Placido Domingo - 40 Jahre an der Wiener Staatsoper" am 19. Mai 2007 als Dirigent mit.



   
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