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Die Pausensäle der Staatsoper umrahmen das Haupttreppenhaus mit einer rund 120 Meter langen Kette zusammenhängender Räume. Rechts vom Stiegenhaus erstreckt sich der sogenannte Gustav Mahler-Saal, der bis Mai 1997 den Namen Gobelinsaal trug, benannt nach den von Rudolf Eisenmenger entworfenen Gobelins mit Motiven aus Mozarts "Zauberflöte", die seine Wände zieren. Zwanzig Arbeiterinnen der heute nicht mehr existierenden Wiener Gobelinmanufaktur haben die Gobelins, die an die 13.000 Farbnuancen aufweisen, in sechsjähriger Arbeit hergestellt. In diesem Raum hatte sich bis 1944 die Direktionskanzlei befunden, hier amtierten alle Direktoren von Dingelstedt bis Karl Böhm. 100 Jahre nach Gustav Mahlers Dirigentendebüt an der Hofoper (11. Mai 1897), dem wenig später seine Bestellung zum Direktor folgte, wurde der Raum nach ihm benannt. Seitdem ziert auch ein Porträt des Künstlers von R. B. Kitaj die Stelle, an der einst Mahlers Arbeitszimmer lag.
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