 |
Home > Die Wiener Staatsoper > Das Opernhaus > Architektur |
 |

|
 |
|
|
Ein Mauerdurchbruch schuf die unmittelbare Verbindung zwischen Gustav Mahler-Saal und dem original erhalten gebliebenen Foyer (in früheren Zeiten "Promenadensaal"). Sechzehn Ölgemälden nach Kartons von Moritz von Schwind verdankt dieser prachtvolle Saal auch seinen Beinamen "Schwindfoyer". Die Gemälde stellen einstmals bekannte, heute zum Teil kaum mehr gespielte Werke des Opernrepertoires sowie ein Konzertstück dar: "Der Freischütz" (Carl Maria von Weber), "Der Barbier von Sevilla" (Gioachino Rossini), "Der Wasserträger" (Luigi Cherubini), "Die Weiße Dame" (François-Adrien Boieldieu), "Hans Heiling" (Heinrich Marschner), "Die Vestalin" (Gaspare Spontini), "Jessonda" (Louis Spohr), "Der häusliche Krieg" (Franz Schubert), "Armida" (Christoph Willibald Gluck), "Die Zauberflöte" (Wolfgang Amadeus Mozart), "Fidelio" (Ludwig van Beethoven), "Doktor und Apotheker" von Karl Ditters von Dittersdorf (Schwind hatte sich gegen den Wunsch des Komitees durchgesetzt, das Bellinis "Norma" verewigt sehen wollte), "Die Hugenotten" (Giacomo Meyerbeer) und, als Außenseiter, Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung".
|
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
Unter jedem Bild ist die Büste des betreffenden Komponisten angebracht. Die Decke ist mit zwei Gemälden Friedrich Sturms geschmückt (von dem auch die zwölf Blumenstücke an den Wänden stammen): "Kampf um den Kranz" und "Der Sieg". Über den beiden seitlichen Marmorkaminen befinden sich die Medaillons der Kaiserin Maria Theresia und des Kaisers Leopold I., der als Komponist selbst beachtliche Werke zu der jungen Kunstgattung beitrug. Außerdem sind im Schwindfoyer die Büsten einiger bedeutender Direktoren des Hauses aufgestellt: Gustav Mahler (von Auguste Rodin), Richard Strauss (von Hugo Lederer), Clemens Krauss (von K. Piettier), Herbert von Karajan (von Milos Borc) und Karl Böhm (von N. Tregor). Die Verbindungsräume zu den angrenzenden Sälen, dem Marmorsaal bzw. dem Gustav Mahler-Saal, beherbergen Büsten Gaetano Donizettis (der für kurze Zeit das Amt des Wiener Kammerkapellmeisters innehatte) bzw. Richard Wagners. Im "Wagner-Salon" ist die Büste des langjährigen Hausdirigenten Josef Krips zu besichtigen. Neben dem Schwindfoyer liegt der Marmorsaal, der ebenfalls als Pausenraum dient. Er wurde von den Architekten Prossinger und Cevela aus dem zerstörten Kaisersaal und dem einstigen Rauchsalon geschaffen. Die Marmoreinlegearbeiten von Heinz Leinfellner stellen Szenen aus dem Theaterleben hinter den Kulissen dar.
|
 |
|
|
 |
|
|
 |
Persönlicher Kalender |
| Planen Sie Ihren Theaterbesuch mit dem persönlichen Kalender |
 |
Newsletter |
| Lassen Sie sich die neuesten Informationen per E-Mail zusenden |
|
 |
|
|
|
|
|