Interview mit der Choreographin Vesna Orlic
Ab 2. März präsentiert das Wiener Staatsballett den dreiteiligen Ballettabend "Carmina Burana" in der Volksoper Wien. Neben Carls Orffs Meisterwerk in der Choreographie von Vesna Orlic werden auch Maurice Ravels "Bolero" (Choreographie: András Lukács) und Claude Debussys "Nachmittag eines Fauns" (Choreographie: Boris Nebyla) zu sehen sein. Die Choreographin Vesna Orlic schildert uns ihre ersten Probeneindrücke.
Vesna Orlic
Geboren in Belgrad. Ihre Ausbildung erfolgte in ihrer Heimatstadt an der Ballettschule Lujo Davico. Ihr erstes Engagement hatte sie 1985-1987 am Nationaltheater Sarajewo. 1987 wurde sie an das Ballett der Wiener Volksoper engagiert, 1995 erfolgte ihre Ernennung zur Halbsolistin. 2005-2008 war sie Halbsolistin des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. 2006 wurde sie Probenleiter-Assistentin, 2008 Proben- und Trainingsleiterin des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Im Wiener Staatsballett ist sie seit 2010 Ballettmeisterin und Stellvertreterin des Ballettdirektors für künstlerische Belange in der Volksoper.
Sie tanzte Swanilda in Susanne Kirnbauers "Coppélia“ und die Hauptpartie in Iván Markós "Bolero“. Zu ihren Rollenkreationen zählen Scheherazade in Kirnbauers "Tausendundeine Nacht“ sowie Partien in Kirnbauers "Aschenbrödel“, "Coppélia“ und "La Chanson“. Im Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper trat sie unter anderem in Myriam Naisys "Mokka“ und in "Max und Moritz“ von Ferenc Barbay und Michael Kropf auf.
Als Choreographin debütierte sie in choreo.lab 06 mit "Buenos Aires Hora Cero“ (Musik: Astor Piazzolla), für choreo.lab 08 kreierte sie "Parfum“ (Musik: Gotan Project), für choreo.lab 09 "Broken Wings“ (Musik: Sacred Spirit).
Volksoper Wien
Carmina Burana
Premiere: 2. März 2012
Reprisen: 5., 11. (nachmittags), 27. März, 17., 23. April, 3. Mai 2012







