DAS STAATSBALLETT ZEIGT ALS AUFTAKTPREMIERE "JUWELEN DER NEUEN WELT"
Als erste Premiere der Ära Manuel Legris präsentiert das Wiener Staatsballett ab Oktober einen mehrteiligen Abend unter dem Titel Juwelen der Neue Welt. Diese hochkarätige Produktion ist dem Beitrag Amerikas zum Tanz des 20. Jahrhunderts gewidmet. Thema und Variationen und Rubies von George Balanchine, dem großen, aus Europa stammenden Choreographen, der das neoklassische Ballett in Amerika zur Blüte führte und wiederholt Kompositionen von Tschaikowski und Strawinski heranzog, stehen zwei Werke zu „Wiener Musik“ gegenüber. Das eine – Variationen über ein Thema von Haydn zu Brahms – von Twyla Tharp, der amerikanischen Grenzgängerin zwischen avantgardistischen und traditionellen Tanzrichtungen, das andere – The Vertiginous Thrill of Exactitude zu Schubert – von William Forsythe, dem in Europa wirkenden Amerikaner, der noch im vorigen Jahrhundert dem Tanz den Weg in ein neues Zeitalter wies.

