Interview mit der Ersten Solotänzerin Olga Esina
Olga Esina, die heuer - bereits zum zweiten Mal nach 2006 - für ihre Rolle als Marie Antoinette im gleichnamigen Ballett von Patrick de Bana (ebenfalls nominiert) für den Prix Benois de la Danse nominiert wurde, berichtet über das gerade zu Ende gegangene erfolgreiche Japan-Gastspiel des Wiener Staatsballetts und gibt einen Ausblick auf ihre noch kommenden Rollen in Rudolf Nurejews "Don Quixote" und in Roland Petits "Le Jeune homme et la Mort", die sie bei der Nurejew Gala an der Seite des ersten Solotänzers Kirill Kourlaev tanzen wird.
Olga Esina
Geboren in St. Petersburg (Russland). Sie studierte von 1996 bis 2004 in ihrer Heimatstadt an der Waganowa-Akademie des Russischen Balletts. Von 2004 bis 2006 war sie Mitglied des Balletts des Geboren in St. Petersburg (Russland). Sie studierte von 1996 bis 2004 in ihrer Heimatstadt an der Waganowa-Akademie des Russischen Balletts. Von 2004 bis 2006 war sie Mitglied des Balletts des Mariinski-Theaters. Zu ihren wichtigsten Rollen in dieser Kompanie zählten Odette/Odile in „Schwanensee“, Königin der Dryaden in „Don Quixote“, Fliederfee in „Dornröschen“ sowie Partien in George Balanchines „Apollo“, „Die vier Temperamente“ und „La Valse“. 2006 schloss sie sich als Solotänzerin dem Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper an, 2010 wurde sie zur Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt.
Ihr Wiener Repertoire umfasst Odette/Odile in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Prinzessin Aurora in Peter Wrights "Dornröschen", Swanilda in „Coppélia“ von Gyula Harangozó sen., Prinzessin Maria in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Myrtha in Elena Tschernischovas „Giselle“, Königin der Dryaden in Rudolf Nurejews „Don Quixote“, Hamsatti in Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“, Bella in Roland Petits „Die Fledermaus“, Ada in Maurice Béjarts „Le Concours“, Julia in John Crankos „Romeo und Julia“, die Titelrollen in Kenneth MacMillans „Manon“ und Boris Eifmans „Anna Karenina“, Primadonna in „Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen., Hauptpartien in Marius Petipas Grand Pas aus „Paquita“ und "Raymonda", George Balanchines „Thema und Variationen“ und "Stravinsky Violin Concerto", Serge Lifars "Suite en blanc", Jerome Robbins’ „In the Night“ und „Glass Pieces“, John Neumeiers „Bach Suite III“, Jorma Elos „Glow – Stop“, William Forsythes „Slingerland pas de deux“ sowie Pas de deux aus Roland Petits „Notre-Dame de Paris“. In Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“ kreierte sie die Partie der Titania, in Patrick de Banas „Marie Antoinette“ die Titelrolle.
Gastspiele gab sie in Ungarn, Frankreich, Argentinien, Italien, Russland, Deutschland und England.
Auszeichnungen: Nominierungen für den Prix Benois de la Danse (2006 und 2012), Prix International der Zeitschrift „Ballet 2000“ (2008).
Wiener Staatsoper
Don Quixote
Termine: 23., 28. Mai, 2., 7. (nachmittags & abends) Juni 2012
Nurejew Gala 2012
Termin: 23. Juni 2012

