La Sylphide Premiere
Wiener Staatsoper
LA SYLPHIDE
BALLETT IN ZWEI AKTEN NACH FILIPPO TAGLIONI
Bearbeitung und Choreographie: Pierre Lacotte
Libretto: Adolphe Nourrit
Musik: Jean-Madeleine Schneitzhoeffer
Einstudierung: Manuel Legris, Elisabeth Platel
Bühne: Pierre Lacotte nach Pierre Ciceri
Kostüme: Pierre Lacotte nach Eugène Lami
Dirigent: Peter Ernst Lassen
Mit: Irina Tsymbal/Maria Yakovleva (La Sylphide), Roman Lazik/Shane A. Wuerthner/Kirill Kourlaev (James), Nina Poláková/Natalie Kusch (Effie, seine Braut), Kamil Pavelka/Martin Winter (Gurn, James’ Freund), Andrey Kaydanovskiy/Thomas Mayerhofer (Madge, eine Hexe), Maria Alati/Kiyoka Hashimoto und Mihail Sosnovschi/Davide Dato (Pas de deux) u. a.
Premiere: 26. Oktober 2011
Reprisen: 29. Oktober, 5., 7., 12. November 2011, 15., 23., 29. (nachmittags und abends) Jänner 2012
Der Kosmos des Romantischen Balletts, als dessen Initialwerk die 1832 in Paris uraufgeführte "Sylphide" anzusehen ist, bezieht seine fortdauernde Gültigkeit aus der Tatsache, für den aufgegriffenen Inhalt ein adäquates tänzerisches Mittel – den Spitzentanz – gefunden zu haben. Das Ballett erzählt von einem Wesen aus einer anderen Welt, dessen Versuch, mit einem Sterblichen eine Verbindung einzugehen, tödlich endet. La Sylphide und seine Schöpfer – Filippo Taglioni als Choreograph und seine Tochter Marie als Sylphide – vermochten mit ihrem Ballett die Grundstimmung der Romantik idealtypisch auf die Bühne zu stellen. Dem leidenschaftlichen Engagement Pierre Lacottes für das Romantische Ballett ist die Wiederbelebung des Pariser Originals dieses Werks zu danken.
Pierre Lacotte
Der 1932 geborene französische Choreograph gilt als führende Autorität für die Wiederbelebung von Ballettklassikern, insbesondere von solchen, die aus der Ära des Romantischen Balletts stammen. Seine Ausbildung erhielt Lacotte an der Ballettschule der Pariser Oper, von 1946 bis 1954 tanzte er an der Pariser Oper, danach wirkte er als künstlerischer Leiter und Choreograph der Ballets de la Tour Eiffel, der Ballets National des Jeunesses de France, der Ballets de Monte-Carlo, des Balletts am Opernhaus in Verona und des Ballet National de Nancy et de Lorraine. Seine Spezialisierung auf Rekonstruktionen begann 1972 mit Filippo Taglionis "La Sylphide". Zu Lacottes weiteren Werken auf diesem Gebiet zählen "La Fille du Danube", "Nathalie ou la laitière suisse", "Marco Spada", "Le Papillon", "La Gitana", "L’Ombre", "Le Lac des fées", "La Fille du Pharaon", "Paquita" und "Ondine".

