Interview mit Kirill Kourlaev über "L´Arlésienne"
Am 12. Februar folgt mit dem dreiteiligen Ballettabend "Meisterwerke des 20. Jahrhunderts" die nächste Premiere des Wiener Staatsballetts in der Wiener Staatsoper. Solotänzer Kirill Kourlaev erzählt uns über seine Probenarbeit zu Roland Petits "L´Arlésienne" und über seine Begegnung mit dem im letzten Jahr verstorbenen Meisterchoreographen. Neben diesem Meisterwerk werden auch noch Serge Lifars "Suite en blanc" und Nils Christes "Before Nightfall" an diesem Abend zu sehen sein.
Kirill Kourlaev
Geboren in Moskau (Russland). Seine Ausbildung erhielt er an der Klassischen Ballettschule in Moskau, am Ballettkonservatorium St. Pölten und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. 2001 wurde er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts, 2004 avancierte er zum Halbsolisten, 2009 zum Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.
Sein Repertoire umfasst Franz in „Coppélia“ von Gyula Harangozó sen., Johann in Roland Petits „Die Fledermaus“, Don José in Davide Bombanas „Ballett: Carmen“, Oberon in Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“, Karenin in Boris Eifmans „Anna Karenina“, Hilarion und Bauernpaar in Elena Tschernischovas „Giselle“, Grand Pas in Vladimir Malakhovs „Die Bajadere“, Gefährte des Prinzen und Spanischer Tänzer in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Pas de quatre in Peter Wrights „Dornröschen“, Drosselmeyer in Gyula Harangozós „Der Nussknacker“, Inspektor in Maurice Béjarts „Le Concours“, Tybalt und Graf Paris in John Crankos „Romeo und Julia“, Fürst Gremin in John Crankos „Onegin“, Lescaut in Kenneth MacMillans „Manon“, Ungarischer Offizier in Kenneth MacMillans „Mayerling“, William in John Neumeiers „Wie es Euch gefällt“, Sommer in Renato Zanellas „Aschenbrödel“, Adjutant des Prinzen in Renato Zanellas „Der Nußknacker“, Crassus und Antonius in Renato Zanellas „Spartacus“, Soldat in Jo Strømgrens „Nussknacker“, Chinese in Josef Hassreiters „Die Puppenfee“, Militärkapellmeister in „Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen., Partien in Ben van Cauwenberghs „Tanzhommage an Queen“, Jerome Robbins’ „In the Night“ und „Glass Pieces“, Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, John Neumeiers „Bach Suite III“, Jiří Kyliáns „Petite Mort“, Myriam Naisys „Ederlezi“, Renato Zanellas „Alles Walzer“, „Bolero“ und „Duke’s Nuts“, Elos „Glow – Stop“ sowie Marius Petipas Pas d’esclave aus „Le Corsaire“ und Pas de deux aus Roland Petits „Notre-Dame de Paris“. In Zanellas „Renard“ kreierte er die Rolle des Bocks, in Ivan Cavallaris „Tschaikowski Impressionen“ zwei Partien, in Patrick de Banas „Marie Antoinette“ die Partie des Schicksals.
Gastspiele absolvierte er in Griechenland, Deutschland und Italien.
Auszeichnung: 3. Preis beim ÖTR-Contest in Wien (2000).
Wiener Staatsoper
Meisterwerke des 20. Jahrhunderts
Premiere: 12. Februar 2012
Reprisen: 13., 19., 20., 23. Februar, 3. März 2012

