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Interview mit Pierre Lacotte und Irina Tsymbal zu "La Sylphide"

Pierre Lacotte
Der 1932 geborene französische Choreograph gilt als führende Autorität für die Wiederbelebung von Ballettklassikern, insbesondere von solchen, die aus der Ära des Romantischen Balletts stammen. Seine Ausbildung erhielt Lacotte an der Ballettschule der Pariser Oper, von 1946 bis 1954 tanzte er an der Pariser Oper, danach wirkte er als künstlerischer Leiter und Choreograph der Ballets de la Tour Eiffel, der Ballets National des Jeunesses de France, der Ballets de Monte-Carlo, des Balletts am Opernhaus in Verona und des Ballet National de Nancy et de Lorraine. Seine Spezialisierung auf Rekonstruktionen begann 1972 mit Filippo Taglionis "La Sylphide". Zu Lacottes weiteren Werken auf diesem Gebiet zählen "La Fille du Danube", "Nathalie ou la laitière suisse", "Marco Spada", "Le Papillon", "La Gitana", "L’Ombre", "Le Lac des fées", "La Fille du Pharaon", "Paquita" und "Ondine".

Irina Tsymbal
Geboren in Minsk (Weißrussland). Sie schloss 1997 ihr Ballettstudium an der Choreographischen Akademie ihrer Heimatstadt ab. Nach erstem Engagement an der Lettischen Nationaloper in Riga war sie von 1998 bis 2002 Solistin am Litauischen Opern- und Balletttheater in Vilnius. Von 2002 bis 2005 gehörte sie als Solistin dem Ungarischen Nationalballett an. Ihr Österreich-Debüt gab sie 2004 beim Gastspiel dieser Kompanie in Festspielhaus St. Pölten. 2005 wurde sie Solotänzerin des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper.
Ihr Wiener Repertoire umfasst die Titelrolle in Elena Tschernischovas "Giselle", Prinzessin Maria in Gyula Harangozós "Der Nussknacker", Bella in Roland Petits "Die Fledermaus", Julia in John Crankos "Romeo und Julia", Tatjana in John Crankos "Onegin", Baronesse Mary Vetsera in Kenneth MacMillans "Mayerling", die Titelrolle in Boris Eifmans "Anna Karenina", Titania in Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum", Solo-Schatten in Vladimir Malakhovs "Die Bajadere", Gefährtin des Prinzen in Rudolf Nurejews "Schwanensee", Micaela in Davide Bombanas "Ballett: Carmen", Solistin in Marius Petipas Grand Pas aus "Paquita", Verlobte des Jungen Dichters in "Platzkonzert“ von Gyula Harangozó sen., Hauptpartien in Ben van Cauwenberghs "Tanzhommage an Queen", George Balanchines "Rubies", Jerome Robbins’ "The Concert" und "In the Night", Twyla Tharps "Variationen über ein Thema von Haydn", Jiří Kyliáns "Petite Mort" und "Bella Figura", Myriam Naisys "Ederlezi" und Jorma Elos "Glow – Stop" sowie Marius Petipas Pas de deux aus "Dornröschen" und Wassili Wainonens "Moszkowski-Walzer". In Ivan Cavallaris "Tschaikowski Impressionen" kreierte sie zwei Partien.
Gastspiele gab sie unter anderem in Italien.
Auszeichnungen: 1. Preis beim Ballettwettbewerb in Szczecin (1992), 2. Preis beim Diaghilew-Ballettwettbewerb in Moskau (1992), 3. Preis beim Internationalen Ballettwettbewerb in Varna (1996), Sonderpreis beim Internationalen Ballettwettbewerb in Paris (2000).

Wiener Staatsoper
La Sylphide
Premiere: 26. Oktober 2011
Reprisen: 29. Oktober, 5., 7., 12. November 2011, 15., 23., 29. (nachmittags und abends) Jänner 2012

 
bundestheater.at