Solotänzerin Elisabeth Golibina nahm Abschied
Viel zu früh – sie gehörte dem Wiener Ballettensemble nur zehn Spielzeiten an – nahm Solotänzerin Elisabeth Golibina Ende März Abschied vom Wiener Staatsballett. Die gebürtige Moskauerin erhielt ihre Ausbildung an der Klassischen Ballettschule ihrer Heimatstadt und am Ballettkonservatorium St. Pölten. 2002 in die Kompanie eingetreten, avancierte die 2007 zur Halbsolistin und 2010 zur Solotänzerin. Zu ihren wichtigsten Aufgaben zählten die Titelrolle und die von ihr kreierte Partie des Schattens der Marie Antoinette in "Marie Antoinette“, Myrtha in "Giselle“, Hamsatti in "Die Bajadere“, Fee der Lebensfreude in "Dornröschen“, Fee des Nordens in "Der Nussknacker“, Lescauts Geliebte in "Manon“, Kaiserin Elisabeth in "Mayerling“, Hippolyta in "Ein Sommernachtstraum“, Spanierin in "Die Puppenfee“, Junges Mädchen in "Le Spectre de la rose“ (an der Seite von Vladimir Malakhov) sowie Hauptpartien in Grand Pas aus "Paquita“, "Apollo“, "Rubies“, "Stravinsky Violin Concerto“, "Variationen über ein Thema von Haydn“, "Petite Mort“, "The Vertiginous Thrill of Exactitude“ und "Glow – Stop“.

