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SPIELZEIT 2012|2013

WIENER STAATSOPER | Premieren

DER NUSSKNACKER
BALLETT IN ZWEI AKTEN NACH MARIUS PETIPA UND LEW IWANOW

Choreographie und Regie: Rudolf Nurejew
Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski
Bühne und Kostüme: Nicholas Georgiadis
Einstudierung: Manuel Legris, Aleth Francillon, Nathalie Aubin
Dirigent: Paul Connelly / Peter Ernst Lassen*

Der "Nussknacker" ist das wohl meistgespielte Werk der Ballettliteratur. Für Generationen von Ballettbesuchern zum Schlüsselerlebnis geworden, kehrt es in einer hier noch nie getanzten Fassung zurück an die Wiener Staatsoper. 1967 von Rudolf Nurejew geschaffen, nimmt diese Version einen besonderen Rang in der Aufführungsgeschichte des Tschaikowski-Klassikers ein, greift sie doch psychologische Aspekte des zwischen Realität und Traum angesiedelten Stoffs von E. T. A. Hoffmann auf. 1985 von Nurejew für das zu dieser Zeit von ihm geleitete Ballett der Pariser Oper einstudiert, ist dieser "Nussknacker" auch eng mit der tänzerischen Karriere von Manuel Legris verknüpft. Seine mit der Wiederaufführung von "Don Quixote" begonnene Pflege des choreographischen Erbes von Nurejew findet nun mit der Einstudierung des "Nussknacker" Fortsetzung.

Premiere: Sonntag, 7. Oktober 2012
Reprisen: 9., 12., 15., 26.* Oktober, 23. 25. (nachmittags und abends),
27., 28. Dezember 2012

Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von AGRANA


TANZPERSPEKTIVEN
Dawson | Pickett | de Bana | Maillot

A MILLION KISSES TO MY SKIN
Choreographie und Bühne: David Dawson
Musik: Johann Sebastian Bach, Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052
Kostüme: Yumiko Takeshima
Licht: Bert Dalhuysen

EVENTIDE
Choreographie: Helen Pickett
Musik: Jan Garbarek, Anouar Brahem; Philip Glass, Meetings Along the Edge
Kostüme: Charles Heightchew
Bühne: Benjamin Philips
Licht: Mark Stanley

WINDSPIELE (Uraufführung)
Choreographie: Patrick de Bana
Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski, Violinkonzert D-Dur op. 35, 1. Satz
Bühne: Alain Lagarde
Kostüme: Agnès Letestu

VERS UN PAYS SAGE
Choreographie: Jean-Christophe Maillot
Musik: John Adams, Fearful Symmetries
Bühne und Licht: Dominique Drillot
Originalgemälde: Jean Maillot
Kostüme: Jean-Christophe Maillot, Jean-Michel Lainé

Dirigent: Markus Lehtinen

Vier Choreographen der Gegenwart – der Brite David Dawson, die US-Amerikanerin Helen Pickett, der Deutsche Patrick de Bana und der Franzose Jean-Christophe Maillot – legen vier verschiedene Standpunkte, Sichtweisen und Blickwinkel, aber auch Zukunftsaussichten und Entwicklungsmöglichkeiten des zeitgenössischen Ballettschaffens dar.

Premiere: Mittwoch, 20. Februar 2013
Reprisen: 23., 26. Februar, 3., 21., 26. März 2013


NUREJEW GALA 2013

Künstlerische Leitung: Manuel Legris
Dirigent: Kevin Rhodes

Bereits zum dritten Mal in der Ära von Manuel Legris als Direktor des Wiener Staatsballetts beschließt eine "Nurejew Gala" die Ballett-Spielzeit an der Wiener Staatsoper. Die heurige Ausgabe dieses Ballettereignisses steht im Zeichen der 75. Wiederkehr des Geburtstags und des 20. Todestags des großen Tänzers und Choreographen. Im März 1938 in Ufa geboren, in Leningrad ausgebildet und an das Kirow-Ballett engagiert, startete Nurejew nach seinem 1961 erfolgten aufsehenerregenden "Absprung“ in den Westen eine Karriere, die zu den spektakulärsten der Theatergeschichte zählt. Fast 25 Jahre war Nurejew auch dem Wiener Ballett verbunden – als Tänzer, gleichzeitig aber auch als Produzent von Klassikern wie "Schwanensee", "Don Quixote", "Dornröschen" und "Raymonda". Wien war auch der Schauplatz für sein Debüt als Choreograph seines ersten eigenschöpferischen Balletts Tancredi zu Musik von Hans Werner Henze. 1982 wurde Nurejew österreichischer Staatsbürger, 1988 Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper.

Samstag, 29. Juni 2013


WIENER STAATSOPER | Wiederaufnahme

MANON
BALLETT IN DREI AKTEN

Choreographie und Regie: Kenneth MacMillan
Musik: Jules Massenet, orchestriert und arrangiert von Martin Yates
Bühne und Kostüme: Peter Farmer
Einstudierung: Karl Burnett, Patricia Ruanne
Dirigent: Ermanno Florio / Peter Ernst Lassen*

Seit seiner Uraufführung 1974 beim Londoner Royal Ballet gilt die Manon des britischen Tanzdramatikers Sir Kenneth MacMillan als eines der Meisterwerke der Gattung des abendfüllenden Handlungsballetts. Für seine Darstellung einer leidenschaftlichen Liebe, die ein Gefälle von höchstem Glück bis zur trostlosesten Ausweglosigkeit zeigt, wählte der Choreograph Kompositionen von Massenet, ohne jedoch Musik aus dessen gleichnamiger Oper heranzuziehen. Wie schon in früheren Ballettversionen erwies sich auch in MacMillans Fassung die Thematik als besonders geeignet für eine rein körperliche Darstellung. Beispielhaft dafür sind die zu Kernstücken der Choreographie gewordenen, von größter Emotionalität erfüllten Pas de deux für das Protagonistenpaar. Das vor allem durch die hochdramatische Anlage der Hauptfiguren zu einem der beliebtesten Stücke des Weltrepertoires gewordene Werk wurde 1993 erstmals an der Wiener Staatsoper getanzt.

Wiederaufnahme: Dienstag, 8. Jänner 2013
Reprisen: 11., 18., 25. Jänner, 2., 9.* Februar 2013


WIENER STAATSOPER | Repertoire

ROMEO UND JULIA
BALLETT IN DREI AKTEN NACH WILLIAM SHAKESPEARE

Choreographie und Regie: John Cranko
Musik: Sergej Prokofjew
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Dirigent: Guillermo García Calvo
14., 17., 19., 21. September, 31. Oktober, 2., 6. November 2012


BALANCHINE | NEUMEIER | ROBBINS

STRAVINSKY VIOLIN CONCERTO
Choreographie: George Balanchine
Musik: Igor Strawinski, Konzert in D für Violine und Orchester
Licht: Ronald Bates

THEMA UND VARIATIONEN
Choreographie: George Balanchine
Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski, Orchestersuite Nr. 3 G-Dur op. 55, 4. Satz Tema con variazioni
Kostüme: Christian Lacroix

BACH SUITE III
Choreographie und Kostüme: John Neumeier
Musik: Johann Sebastian Bach, Orchestersuite Nr 3 D-Dur BWV 1068

THE CONCERT
Choreographie: Jerome Robbins
Musik: Frédéric Chopin, Polonaise A-Dur Nr. 1 op. 40, Berceuse Des-Dur op. 57, Prélude f-Moll Nr. 18 und Prélude b-Moll Nr. 16 op. 28, Valse e-Moll Nr. 14, Prélude A-Dur Nr. 7 op. 28, Mazurka G-Dur Nr. 50, Prélude e-Moll Nr. 4 op. 28, Ballade As-Dur Nr. 3 op. 47
Orchestrierung: Clare Grundman
Bühne: Saul Steinberg
Kostüme: Holly Hynes nach Irene Sharaff
Licht: Ronald Bates | Lichtneugestaltung: Nicole Pearce

Dirigent: Peter Ernst Lassen

25., 29. Oktober, 1., 4. November 2012


MEISTERWERKE DES 20. JAHRHUNDERTS
Lifar | Petit | Christe

SUITE EN BLANC
Choreographie: Serge Lifar
Musik: Edouard Lalo, Auszüge aus Namouna

BEFORE NIGHTFALL
Choreographie: Nils Christe
Musik: Bohuslav Martinů, Doppelkonzert für zwei Streichorchester, Klavier und Pauken,
Kostüme: Annegien Sneep
Bühne: Thomas Rupert

L’ARLÉSIENNE
Choreographie: Roland Petit
Libretto: Roland Petit nach Alphonse Daudet
Musik: Georges Bizet, Suiten Nr. 1 und 2
Bühne: René Allio
Kostüme: Christine Laurent
Licht: Jean-Michel Désiré
Einstudierung: Luigi Bonino, Jean Philippe Halnaut

Dirigent: Markus Lehtinen

9., 30. November, 1., 6. Dezember 2012, 6., 11. März 2013


LA SYLPHIDE
BALLETT IN ZWEI AKTEN NACH FILIPPO TAGLIONI

Bearbeitung und Choreographie: Pierre Lacotte
Libretto: Adolphe Nourrit
Musik: Jean-Madeleine Schneitzhoeffer
Bühne: Pierre Lacotte nach Pierre Ciceri
Kostüme: Pierre Lacotte nach Eugène Lami
Licht: Jacques Giovanangeli
Dirigent: Peter Ernst Lassen

1., 5., 7. (nachmittags und abends) April 2013


DON QUIXOTE
BALLETT IN EINEM PROLOG UND DREI AKTEN NACH MARIUS PETIPA
Choreographie und Regie: Rudolf Nurejew
Musik: Ludwig Minkus, arrangiert von John Lanchbery
Bühne und Kostüme: Nicholas Georgiadis | Lichteinrichtung: Marc Anrochte
Dirigent: Kevin Rhodes

25., 29., 31. Mai, 3., 15., 17., 19. Juni 2013


VOLKSOPER WIEN | Premieren

BLAUBARTS GEHEIMNIS
BALLETT VON STEPHAN THOSS

Choreographie, Bühne und Kostüme: Stephan Thoss
Musik: Henryk Górecki, Three Pieces in Old Style, Piano Concerto, Kleines Requiem für eine Polka; Philip Glass, Façades, The Secret Agent, Company, Tirol Concerto for Piano and Orchestra
Dramaturgie: Anja von Witzler
Licht: Klaus Krauspenhaar
Bühneneinrichtung: Gerhard Lorenz-Häusling
Dirigent: Wolfgang Ott

Die berüchtigte Figur des frauenmordenden Ritters Blaubart steht im Mittelpunkt des 2011 in Wiesbaden uraufgeführten Balletts des vielfach ausgezeichneten deutschen Choreographen Stephan Thoss. Zu Musik von Henryk Górecki und Philip Glass spürt Thoss unterschiedlichen Motiven des Märchens nach und deckt verborgene Geheimnisse des Menschen Blaubart auf. Der Geschichte von Judith und Blaubart stellt der Choreograph im ersten Teil des Abends Szenen voran, die unterschiedliche Spielarten im grundsätzlichen Verhältnis zwischen Männern und Frauen schildern. Aus diesen Präludien kristallisieren sich am Ende die beiden Protagonisten heraus.
Anders als in der ursprünglichen Fassung des Märchens von Charles Perrault, ist Blaubart bei Stephan Thoss kein brutaler Frauenschlächter, der die Leichen der ermordeten Gattinnen sorgsam in einem Zimmer seiner Burg verbirgt. Vielmehr fragt Thoss nach der Dynamik der Beziehung zwischen dem erfahrenen Mann und seiner jungen Braut. Blaubart und Judith sind bei ihm ein Paar, das einen Weg zueinander sucht.

Premiere: Samstag, 15. Dezember 2012
Reprisen: 19. Dezember 2012, 17., 29. Jänner, 1. Februar, 10., 20., 24. Juni 2013


Premiere in der Volksoper Wien / Übernahme aus der Wiener Staatsoper
EIN SOMMERNACHTSTRAUM
BALLETT IN ZWEI AKTEN VON JORMA ELO NACH DER KOMÖDIE VON WILLIAM SHAKESPEARE

Choreographie: Jorma Elo
Musik: Felix Mendelssohn Bartholdy, Ouvertüre E-Dur op. 21 zu Ein Sommernachtstraum; Musik zu Ein Sommernachtstraum op. 61; Ouvertüre c-Moll op. 95 zu Ruy Blas; Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90, Italienische; Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64, 2. und 3. Satz
Bühne und Kostüme: Sandra Woodall
Licht: Linus Fellbom
Choreographische Assistenz: Nancy Euverink
Dirigent: Andreas Schüller

Der zu den international gefragtesten Exponenten heutigen Ballettschaffens zählende finnische Choreograph Jorma Elo entsprach dem vor drei Jahren an ihn herangetragenen Wunsch nach einem neuen abendfüllenden Handlungsballett um so lieber, als er in der Wiener Ballettkompanie ein Instrument sah, das aufgrund seiner Versiertheit im klassischen wie im zeitgenössischen Tanz imstande ist, seine von Vielfalt geprägte Auffassung von Choreographie zu realisieren. Diese Vielfalt mit ihrer Verschmelzung von stilistischen Formen entspricht den übereinander geschichteten Handlungsebenen jener literarischen Vorlage, die Elo für seine Wiener Kreation heranzog: William Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum“. Ausschlaggebend für diese Wahl war Elos Bewunderung für das zeitlose Werk und die von Felix Mendelssohn Bartholdy dafür geschaffene kongeniale Schauspielmusik. Das 2010 an der Wiener Staatsoper uraufgeführte Ballett wurde 2011 in Moskau mit dem renommierten Prix Benois de la Danse ausgezeichnet.

Premiere / Übernahme: Samstag, 16. März 2013
Reprisen: 19., 24. März, 3., 14., 19., 21. April 2013


KREATION UND TRADITION
EIN ABEND MIT DEM WIENER STAATSBALLETT

Künstlerische Leitung: Manuel Legris
Dirigent: Guido Mancusi

"Kreation“ und "Tradition“ – zwei unabdingbar miteinander verbundene Begriffe jedweder künstlerischen Äußerungen – sind auch Movens für die Kunst des Bühnentanzes. Ballettdirektor Manuel Legris erhebt diese Begriffe zum Motto eines Abends, der zweierlei Ziele verfolgt. Zum einen, der Verpflichtung zur verantwortungsvollen Pflege von wertvollen Stücken aus dem so vielfältigen Reservoir tradierter Werke des klassischen Balletts nachzukommen – wobei der Grundsatz „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche“ als Auftrag angesehen werden soll – zum anderen, sich der ebenso wichtigen Aufgabe zu stellen, den Fortbestand der Kunstgattung durch Kreation neuer Werke zu sichern.

Premiere: Samstag, 27. April 2013
Reprisen: 3., 7., 28. Mai 2013


VOLKSOPER WIEN | Repertoire

CARMINA BURANA
Choreographie: Vesna Orlic
Musik: Carl Orff
Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgische Mitarbeit: Monica Rusu
Choreinstudierung: Thomas Böttcher

NACHMITTAG EINES FAUNS
Choreographie: Boris Nebyla
Musik: Claude Debussy, Prélude à l’après-midi d’un faune
Bühne und Kostüme: Alexandra Burgstaller
Licht: Reinhard Traub

BOLERO
Choreographie, Bühne und Licht: András Lukács
Musik: Maurice Ravel
Kostüme: Mónika Herwerth
Licht: Reinhard Traub

Dirigent: Guido Mancusi

28., 30. September, 2., 11., 21. Oktober, 12. November 2012


MAX UND MORITZ
BALLETTKOMÖDIE NACH WILHELM BUSCH VON EDMUND GLEEDE

Choreographie: Ferenc Barbay, Michael Kropf
Musik: Gioachino Rossini
Libretto, Musikzusammenstellung und Regie: Edmund Gleede
Orchestrierung: Béla Fischer
Bühne: Manfred Waba
Kostüme: Friederike Singer
Dirigent: Alexander Drčar

21., 27. Dezember 2012, 4., 9., 20. Jänner, 4. Februar 2013

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GASTSPIELE IN BELGRAD UND PARIS


BELGRAD DANCE FESTIVAL
Zur Aufführung gelangt ein mehrteiliges Programm.

Belgrad, 12. April 2013


FESTIVAL LES ÉTÉS DE LA DANSE
Théâtre du Châtelet
Zur Aufführungen gelangen eine Nurejew Gala, zwei abendfüllende Ballette und zwei mehrteilige Programme.

Paris, 5. bis 27. Juli 2013


WIENER STAATSOPER - BALLETTSCHULE

SCHULJAHR 2012|2013

TANZDEMONSTRATIONEN DER BALLETTSCHULE DER WIENER STAATSOPER

Auch in diesem Schuljahr veranstaltet die Ballettschule der Wiener Staatsoper Tanzdemonstrationen, in denen alle Studierenden in verschiedenen Fächern des Unterrichtsprogramms zu sehen sind.

8. bis 13. Dezember 2012


MATINEE DER BALLETTSCHULE DER WIENER STAATSOPER

In der traditionellen, von den Studierenden der Ballettschule der Wiener Staatsoper präsentierten Matinee wird Einblick in das breitgefächerte Unterrichtsangebot dieses Instituts geboten.

Samstag, 15. Juni 2013

 
bundestheater.at