Das Wiener Staatsballett eröffnet mit "Onegin"
Für den Einstieg in eine neue Ära des Wiener Balletts wählte Ballettdirektor Manuel Legris eines der herausragenden Handlungsballette des 20. Jahrhunderts: John Crankos Ballettadaption des Versromans Eugen Onegin von Alexander Puschkin. Die komplexe Zeichnung der psychischen Wandlungen der Protagonisten in diesem Drama einer verschmähten Liebe ließ Onegin zum Gipfelpunkt im Schaffen des großen britischen Choreographen werden. Kurt-Heinz Stolzes Partitur besteht aus Kompositionen von Peter Iljitsch Tschaikowski. Sie zeichnet sich durch symphonische Dichte und Geschlossenheit aus und unterstützt den dramaturgischen Ablauf der Handlung. Neubesetzungen in Hauptpartien und ein Dirigatdebüt verleihen der Aufführung zusätzliche Attraktivität.
Weitere Termine: 13., 18., 20., 25., 29. September, 3., 7., 9., 13. Oktober 2010
Es tanzen alternierend: Nina Poláková / Irina Tsymbal / Ketevan Papava (Tatjana), Roman Lazik / Eno Peci / Vladimir Shishov (Onegin), Maria Yakovleva / Natalie Kusch / Maria Alati / Liudmila Konovalova (Olga), Eno Peci / Denys Cherevychko / Andrey Teterin (Lenski), Vladimir Shishov / Gregor Hatala / Kirill Kourlaev (Fürst Gremin)
Es dirigieren alternierend: Guillermo García Calvo / James Tuggle

