Premiere eines Balletts von George Balanchine
Dem Wiener Staatsballett wird am 23. September 2011 die Ehre zuteil, die erste Premiere des Hauses in der neuen Spielzeit zu präsentieren. Eingebettet in den neu zusammengestellten Abend „Balanchine & Robbins“, gelangt mit „Stravinsky Violin Concerto“ eines der Hauptwerke des großen amerikanischen Choreographen europäischer Herkunft, George Balanchine, zur österreichischen Erstaufführung. Als Vervollständigung des Balanchine-Teils des Abends wird, in Kostümen von Christian Lacroix, das immer wieder aufs Neue betörende „Thema und Variationen“ zu Musik von Tschaikowski getanzt. Jerome Robbins, der im Laufe seiner glanzvollen Karriere vom Adepten zum künstlerisch ebenbürtigen Partner Balanchines avancierte, ist ebenfalls durch zwei Werke vertreten: beide, sein Chopin-Ballett „In the Night“ und seine minimalistischen „Glass Pieces“, werden aus der in der letzten Saison präsentierten „Hommage an Jerome Robbins“ übernommen.
Seine allererste Vorstellung in der neuen Saison aber gibt das Wiener Staatsballett bereits am 21. September 2011 in der Volksoper Wien. Auf dem Programm steht das im Vorjahr von Patrick de Bana für das Wiener Staatsballett geschaffene abendfüllende Ballett „Marie Antoinette“.

