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DAS WIENER STAATSBALLETT  

Seit 1. September 2010 steht das Wiener Staatsballett – so der neue Titel des sowohl in der Wiener Staatsoper als auch in der Volksoper Wien auftretenden Ensembles – unter der Leitung von Manuel Legris. Der ehemalige Danseur Étoile des Balletts der Pariser Oper ist ein Fixstern der Ballettwelt. Wiederholt ist er auch als Gastsolist an der Wiener Staatsoper zu sehen gewesen.

Nach drei sehr erfolgreichen Saisonen unter dem Ballettchef Manuel Legris mit insgesamt neunzehn Premieren, werden in der laufenden Spielzeit mit dem mehrteiligen Ballettabend "Ballett-Hommage" und Rudolf Nurejews "Schwanensee" zwei weitere neue Produktionen ins Repertoire im Haus am Ring aufgenommen. An der Volksoper Wien wiederum präsentiert das Wiener Staatsballett mit "Märchenwelt Ballett" und Ashley Pages "Ein Reigen" ebenfalls zwei neue Produktionen. Was die Klassiker betrifft, so wird das Wiener Staatsballett dem Wiener Publikum Kenneth MacMillans "Manon", Rudolf Nurejews "Der Nussknacker" sowie Peter Wrights "Dornröschen" zeigen. Die mehrteiligen Ballettabende "Tanzperspektiven", "Meisterwerke des 20.
Jahrhunderts" und "Meistersignaturen" ergänzen das Repertoire im Haus am Ring. Enden wird auch diese Spielzeit wieder mit einer "Nurejew Gala". In der Volksoper Wien stehen ebenfalls wieder das erfolgreiche Repertoirestück "Carmina Burana" sowie Stephan Thoss' "Blaubarts Geheimnis" und Jorma Elos "Ein Sommernachtstraum" auf dem Programm.

Wiener Staatsoper
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DORNRÖSCHEN

Der Choreograph Marius Petipa und der Komponist Peter Iljitsch Tschaikowski formten den berühmten Märchenstoff von Charles Perrault zu einem Ballett, das, 1890 in St. Petersburg uraufgeführt, zur Apotheose eines Stils und einer Schule des Balletts wurde, die sich über ein halbes Jahrhundert hinweg am Kaiserlichen Mariinski-Theater entwickelt hatten. Schöpfer dieser russischen Spielart der Danse d’école war der Franzose Petipa, der das Ballett seiner Heimat in Russland pflegte und ihm dort die „russische Seele“ einhauchte. Über der vom Wiener Staatsballett getanzten Fassung von „Dornröschen“ liegt aber noch die englische Ebene der Einstudierung. Von Sir Peter Wright besorgt, widerspiegelt sie jenes noble Bild, das sich das königlich britische Ballett vom zaristischen Russland bildete.

Termine: 17., 20., 23., 24. Februar, 1., 2., 5. März 2014

Volksoper Wien
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CARMINA BURANA

Mit Carl Orffs „Carmina Burana“, Claude Debussys „Nachmittag eines Fauns“ und Maurice Ravels „Bolero“ gelangen wieder musikalische Meisterwerke des internationalen Repertoires in eigenen, für das Haus geschaffenen Fassungen auf die Bühne. In „Carmina Burana“, das, 1937 uraufgeführt, noch heute durch seine außergewöhnliche Werkform besticht, ist neben dem Ballettensemble und den Gesangssolisten der Chor Protagonist des Abends. Vesna Orlic setzt in ihrer Choreographie 24 Tänzerinnen und Tänzer ein, deren Stärke, Energie und Emotion, so Orlic, der Musik von Orff entsprechen.

Die Choreographin folgt dem Werkplan des Komponisten, schafft sich aber selbst einen Freiraum zu eigener Auslegung. Boris Nebyla spürt in seiner Version des „Faun“ weniger dem Fabelwesen nach als vielmehr natürlichen Bedürfnissen jedes Menschen – dem Verlangen nach Aufmerksamkeit, Zuwendung, seelischer sowie körperlicher Liebe. András Lukács, der für die Realisierung des „Bolero“ verantwortlich ist, sieht seine Version des 1928 uraufgeführten Balletts als Ensemblewerk, das er in einem Ballgeschehen ansiedelt.

Termine: 26., 31. März, 17., 21. April 2014

 
bundestheater.at