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DAS WIENER STAATSBALLETT  

Seit 1. September 2010 steht das Wiener Staatsballett – so der neue Titel des sowohl in der Wiener Staatsoper als auch in der Volksoper Wien auftretenden Ensembles – unter der Leitung von Manuel Legris. Der ehemalige Danseur Etoile des Balletts der Pariser Oper ist ein Fixstern der Ballettwelt. Wiederholt ist er auch als Gastsolist an der Wiener Staatsoper zu sehen gewesen.

Nach einer sehr erfolgreichen ersten Saison unter dem neuen Ballettchef Manuel Legris mit insgesamt acht Premieren, werden in der kommenden Spielzeit mit La Sylphide von Pierre Lacotte – dem romantischen Ballett par excellence – und dem mehrteiligen Abend Meisterwerke des 20. Jahrhunderts mit Choreographien von Serge Lifar, Nils Christe und Roland Petit zwei weitere neue Produktionen ins Repertoire im Haus am Ring aufgenommen. Stravinsky Violin Concerto von George Balanchine wird die Liste der Premieren in der Wiener Staatsoper komplettieren. An der Volksoper Wien wiederum gibt es unter dem Titel Carmina Burana einen dreiteiligen Premierenabend mit neuen Choreographien von Vesna Orlic, András Lukács und Boris Nebyla.

Was die Klassiker betrifft, so wird das Wiener Staatsballett dem Wiener Publikum Wiederaufnahmen von Dornröschen in der Version von Peter Wright, Anna Karenina von Boris Eifman und Don Quixote von Rudolf Nurejew in der Wiener Staatsoper präsentieren.

Choreographien von Balanchine, Robbins, Neumeier, Tharp und Forsythe werden die Grundlage gemischter Abende sein, und wir werden neuerlich Schritte und Spuren mit den Choreographien von Bubeníček / Elo / Kylián / Lightfoot, Léon zeigen. Enden wird auch diese Spielzeit wieder mit einer Nurejew Gala.

In der Volksoper Wien stehen ebenfalls wieder die Repertoirestücke Le Concours von Maurice Béjart, Marie Antoinette von Patrick de Bana, der Abend Junge Talente des Wiener Staatsballetts sowie das vom Publikum so geliebte Familienballett Max und Moritz auf dem Programm.

Wiener Staatsoper

Premiere
MEISTERWERKE DES 20. JAHRHUNDERTS

Meisterwerke des 20. Jahrhunderts "made in France": Serge Lifar, eine Ikone des französischen Balletts, ist durch seine 1943 für die Pariser Oper geschaffene "Suite en blanc" vertreten. Das als Hommage an das klassische Ballett konzipierte Werk zu Musik aus Edouard Lalos Namouna bietet einem großen Ensemble Gelegenheit, sich selbst und seine Kunst zu zelebrieren. – Das Doppelkonzert von Bohuslav Martinů inspirierte den aus der niederländischen Schule hervorgegangenen Choreographen Nils Christe zu seinem "Before Nightfall", das, 1985 für die Pariser Oper entstanden, die unheilschwangere Atmosphäre der Musik in abstrakten Bildern veranschaulicht. – Eine literarische Vorlage von Alphonse Daudet und die mit ihr verbundene Musik von Georges Bizet bilden die Grundlage für Roland Petits dramatisches Meisterwerk "L’Arlésienne", das der Exponent französischer Ballettkunst 1974 für die Ballets de Marseille kreiert hat.

Premiere: 12. Februar 2012
Reprisen: 13., 19., 20., 23. Februar, 3. März 2012

Volksoper Wien

Nächste Vorstellung
LE CONCOURS

"Ein Wettbewerb - Ein Mord - Ein Inspektor - 6 Verdächtige: Was für ein Thema für ein Ballett - vielleicht sogar ein Film???" Mit diesen knappen Worten charakterisierte der große französische Choreograph Maurice Béjart (1927-2007) sein 1985 in Paris entstandenes tänzerisches Spektakel "Le Concours", das nun zu den Glanzstücken im Repertoire des Wiener Staatsballetts zählt. In der Persiflage auf die für die Beteiligten oft grausame Abwicklung von Ballettwettbewerben gibt es sogar einen Mord. Das Opfer ist die junge Tänzerin Ada. Im Rhythmus eines Kriminalfilms laufen über eine Reihe von Rückblenden Ermittlungen ab, die zum Schuldigen führen sollen. Als Musik erklingen die bekanntesten Nummern aus dem klassischen Ballettrepertoire.

Termine: 10., 19. Jänner, 2., 5. (nachmittags), 8. Februar 2012

 

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