Navigation des aktuellen Bereichs:
Inhalt:

Das Traumfresserchen

Wilfried Hiller

Das Traumfresserchen gehört zu den erfolgreichsten Werken seines Genres. Seit der Premiere dieser Produktion im Jahr 1999 gab es im A1-Kinderopernzelt auf der Dachterrasse der Wiener Staatsoper nicht eine nicht ausverkaufte Vorstellung.

Der Alltag im Königreich Schlummerland ist friedlich. Voraussetzung für einen guten Staatsbürger ist ein guter, alptraumloser Schlaf, König ist derjenige der am besten schlafen kann. Das Geheimnis des ganzen Königreiches und der Königsfamilie lebt im verbotenen Keller, tief unter dem Königspalast ... Trotz der Warnung ihrer königlichen Eltern öffnet Prinzessin Schlafittchen die Tür zum verborgen Keller und trifft dort auf ein merkwürdiges, überaus dickes Wesen, das vor einem großen dampfenden Kessel sitzt und mit einem riesigen Löffel in dessen Inhalt herumrührt: Es ist das Traumfresserchen. Die Nahrung dieses knallroten Männchens bilden die bösen Träume der Bewohner Schlummerlands: das brave Traumfresserchen frißt sie auf und verhindert auf diese Weise, daß sie den Schlaf der Menschen stören. Schlafittchen über den Anblick des ihr unbekannten Mitbewohners erschrocken, verjagt ihn aus dem Palast. Von dem Tag an ist es vorbei mit der Nachtruhe. Das Ergebnis sind Unruhen im Lande Schlummerland die sich fast bis zu einer Revolution steigern: Daraufhin muß sich der König auf die Suche nach dem vertriebenen Traumfresserchen machen. Ganz abgemagert und einsam findet er es schließlich auf einer kleinen verlassenen Insel. Mit Hilfe der Kinder im Publikum und einem eigenen für diesen Anlaß komponierten Traumfresserchenlied gelingt es ihm, das menschenfreundliche Wesen zur Rückkehr zu bewegen. Beim Kessel angekommen, verschlingt es gleich alle schlechten Träume und stellt so die Ruhe im Königreich wieder her. Diese Produktion wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung von A1.

  • Michael Sturminger | Regie
  • Andreas Donhauser | Ausstattung
  • Renate Martin | Ausstattung
  •  

  • Diese Produktion wird ermöglicht mit Unterstützung von A1.
  • » Video
  • » Bildergalerie

bundestheater.at