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Wozzeck

Alban Berg

Alban Berg leuchtet mit seiner hochexpressiven Musik nicht nur tief in menschliche Abgründe hinab, sondern nützt sie auch als persönlichen Kommentar, um für die geschundene Kreatur Partei zu ergreifen.

Der Soldat Wozzeck hat mit Marie ein uneheliches Kind. Um ihr Geld geben zu können rasiert er regelmäßig den Hauptmann, schneidet Stecken für einen Major und stellt sich einem halbwahnsinnigen Doktor als Experimentierobjekt zur Verfügung. Marie, des trostlosen Lebens überdrüssig, erliegt indessen der Verführung des Tambourmajors, der ihr dafür zwei Ohrringe schenkt. Da der Tambourmajor mit seiner Eroberung prahlt, spricht sich die Affäre rasch herum. Der Hauptmann und der Doktor quälen Wozzeck mit Anspielungen auf Maries Untreue, der sie daraufhin zur Rede stellt. Es kommt zum Steit, bei dem sie ihm entgegenschleudert: "Lieber ein Messer in den Leib als eine Hand auf mich!" Als Wozzeck im Wirtshaus Marie mit dem Tambourmajor tanzen sieht, quält ihn Eifersucht. Ein Narr erscheint und verkündet, in Wozzecks Nähe rieche es nach Blut. Nun ist dieser entschlossen zu handeln. Auf einem Waldweg nahe einem Teich ersticht er Marie. Als man in einer Schenle Blut an ihm entdeckt, stürzt er noch einmal an den Tatort zurück, um das Messer in den Teich zu werfen. Dabei ertrinkt er. Maries und Wozzecks Knabe bleibt als einsame Waise zurück.

  • Franz Welser-Möst | Dirigent
  • Adolf Dresen | Inszenierung
  • Herbert Kapplmüller | Ausstattung
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  • Simon Keenlyside | Wozzeck
  • Gary Lehman | Tambourmajor
  • Herwig Pecoraro | Hauptmann
  • Wolfgang Bankl | Doktor
  • Anne Schwanewilms | Marie
  • Norbert Ernst | Andres
  • Marcus Pelz | 1. Handwerksbursch
  • Clemens Unterreiner | 1. Handwerksbursch
  • Peter Jelosits | Narr
  • Monika Bohinec | Margret
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