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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozarts berühmte Oper bietet eine Reihe von interpretatorischen Sichtweisen: Es kann als märchenhaftes Zauberspiel oder als mystisches Symbolwerk verstanden werden, als ewige Auseinandersetzung von Gut und Böse oder als humanistische Botschaft. Uraufgeführt 1791 im Freihaustheater auf der Wieden zählt das Werk zu den meistgespielten Opern im internationalen Repertoire und kann gerade durch den Dualismus von scheinbarer Einfachheit und musikalisch tiefem Ausdruck stets aufs Neue faszinieren. An der Wiener Staatsoper wurde Die Zauberflöte bisher seit der Eröffnung 1869 mehr als 1000 Mal gegeben und kann somit auf eine reichhaltige künstlerische Tradition zurückblicken.

Von einer riesenhaften Schlange verfolgt sieht der junge Prinz Tamino bereits sein Ende nahen. In dem Moment, in dem er bewusstlos zusammenbricht, tauchen drei rätselhafte Damen auf und töten das Untier. Doch bevor der junge Mann wieder erwacht, verlassen sie den Schauplatz und eilen zu ihrer Herrin - der Königin der Nacht. Als Tamino wieder zu sich kommt, betritt der Vogelmensch Papageno die Szene. Dieser gibt vor, die Schlange selbst getötet zu haben - drohend nähern sich wieder die drei Damen und überführen Papageno der Lüge. Zur Strafe bekommt er ein Schloss vor den Mund gehängt. Tamino übergeben sie ein Bildnis von Pamina, der Tochter der Königin. Der Prinz ist sogleich verliebt und verspricht der daraufhin erscheinenden Königin, Pamina aus den Händen Sarastros, der sie geraubt hat, zu befreien. Papageno, dem das Schloss wieder abgenommen wurde, wird verpflichtet, den Prinzen zu begleiten. Drei regelmäßig auftauchende weise Knaben sollten den beiden ebenso zur Seite stehen wie ein Zauberglockenspiel und eine Zauberflöte. Papageno, der von Tamino vorausgeschickt wurde, trifft sehr bald auf Pamina, die auf ihrer Flucht eben vom bösen Sklaven Monostatos gefasst wurde. Papageno gelingt es, Monostatos in die Flucht zu schlagen und Pamina für den Prinzen zu gewinnen. Als sie sich davon machen wollen, werden sie von Sarastro und seinem Gefolge überrascht. Tamino, der die Güte und die geistige Überlegenheit Sarastros erkennt, wechselt die Seite und schließt sich ihm an. Um ein vollwertiges Mitglied der Priesterschaft zu werden, muss er aber - zusammen mit Papageno - mehrere schwere Prüfungen bestehen. Tamino gelingt es, alle Proben vorbildlich zu meistern und darf zum Lohn an die Stelle Sarastros als oberster Priester treten und Pamina heiraten. Papageno, der nicht so erfolgreich war, wird dennoch mit einem ihm gleichwertigen Weibchen - Papagena beglückt. Die nach Macht gierende Königin und ihre Gefolgschaft ist besiegt.

  • Cornelius Meister | Dirigent
  • Moshe Leiser | Regie
  • Patrice Caurier | Regie
  • Christian Fenouillat | Bühne
  • Agostino Cavalca | Kostüme
  • Christophe Forey | Licht
  • Beate Vollack | Choreographische Mitarbeit
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  • Stephen Milling | Sarastro
  • Benjamin Bruns | Tamino
  • Albina Shagimuratova | Königin der Nacht
  • Valentina Naforniţa | Pamina
  • Markus Werba | Papageno
  • Alfred Šramek | Sprecher
  • Peter Jelosits | 1. Priester
  • Alfred Šramek | 2. Priester
  • Caroline Wenborne | 1. Dame
  • Ulrike Helzel | 2. Dame
  • Carole Wilson | 3. Dame
  • Wiener Sängerknaben | 3 Knaben
  • Annika Gerhards | Papagena
  • Benedikt Kobel | Monostatos
  • Wolfram Igor Derntl | 1. Geharnischter
  • Il Hong | 2. Geharnischter

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