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Andrea Chénier

Umberto Giordano

Umberto Giordanos vierte und zugleich erfolgreichste Oper, Andrea Chénier, behandelt die tragische Geschichte des jungen Dichters Andrea Chénier, der seine politische Unbestechlichkeit während der Französischen Revolution mit dem Leben bezahlt. Das Werk ist eines der Hauptwerke des Versimo und ein Pflichttermin für alle Opernfreunde!

Dem jungen Dichter Andrea Chénier gelingt es, durch seinen ehrlichen Einsatz für Freiheit und Humanität, sich in jedem politischen System verdächtig zu machen: Bei einem Fest am Vorabend der Revolution im Schloss der Gräfin von Coigny entsetzt er alle Anwesenden durch seinen Lobpreis auf die Ideale der Freiheit. Nur Madeleine, die Tochter der Gräfin und der in sie hoffnungslos verliebte Gérard teilen seine Einstellung. In der nachfolgenden Schreckensherrschaft Robespierres wird Chénier hingegen konterrevolutionärer Umtriebe verdächtigt. Er muss sich ebenso verbergen wie die adelige Madeleine. Über Bersi, der ehemaligen Kammerzofe der Gräfin, gelingt es ihm, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Beide schwören einander ewige Liebe. Aber auch Gérard, der inzwischen Deputierter der Kammer geworden ist, lässt Madeleine, die er ebenfalls noch liebt, suchen. Gerade in dem Moment, als sich Chénier und Madeleine zu einer gemeinsamen Flucht entschließen, trifft er auf die beiden. Von seiner Liebe zu Madeleine und seinen früheren Sympathien für Chénier getrieben, verhilft er ihm aber zur Flucht. Trotzdem wird Chénier wenig später verhaftet. Als daraufhin Madeleine bei Gérard auftaucht und diesem als Preis für die Errettung Chéniers sogar ihren Körper anbietet, entschließt sich Gérard, der erkennt, dass die Revolution die propagierten Ideale verraten hat, bei Robespierre vorstellig zu werden, um Chénier zu retten. Leider misslingt dieser Versuch. Madeleine, die mit ihrem Geliebten gemeinsam sterben möchte, erreicht beim Schließer des Gefängnisses, gegen eine ebenfalls zum Tod verurteilte Gefangene ausgetauscht zu werden. So gehen Chénier und Madeleine ihren letzten Weg zur Guillotine gemeinsam - in der Hoffnung, im neuen Leben für immer vereint zu sein.

  • Marco Armiliato | Dirigent
  • Otto Schenk | nach einer Regie von
  • Rolf Glittenberg | Bühne
  • Milena Canonero | Kostüme
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  • José Cura | Andrea Chénier
  • Marco Vratogna | Carlo Gérard
  • Martina Serafin | Maddalena di Coigny
  • Margarita Gritskova | Bersi
  • Donna Ellen | Contessa di Coigny
  • Monika Bohinec | Madelon
  • Marco Caria | Roucher
  • Hans Peter Kammerer | Pietro Fléville
  • Alexandru Moisiuc | Fouquier Tinville
  • Alfred Šramek | Mathieu
  • Peter Jelosits | Abbé
  • Thomas Ebenstein | Incroyable
  • Marcus Pelz | ein Haushofmeister
  • Il Hong | Dumas
  • Walter Fink | Schmidt

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