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GMD Franz Welser-Möst

FRANZ WELSER-MÖST ist seit 2010 Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper. Er debütierte 1987 mit L’italiana in Algeri und leitete seither eine große Anzahl an Premieren wie auch Repertoirevorstellungen. So zeichnete er musikalisch für die Neuproduktionen von Arabella, Ring des Nibelungen, Tannhäuser, Cardillac, Nozze di Figaro, Don Giovanni, Kátja Kabanová, Aus einem Totenhaus, Ariadne auf Naxos, Das schlaue Füchslein, Tristan und Isolde La fanciulla del West und Don Carlo verantwortlich und dirigierte eine Vielzahl an Wiederaufnahmen- und Repertoireabenden mit Werken von Berg, Mozart, Wagner, Strauß, Puccini, Strauss und anderen. In der Matineereihe Positionslichter leitet er Gesprächsrunden mit international gefragten Persönlichkeiten. 

In der Spielzeit 2014/2015 wird er Premieren von Rigoletto und Elektra und die Ballettpremiere Verklungene Feste und Josephs Legende, weiters Vorstellungen von Das schlaue Füchslein, La traviata, Die Zauberflöte für Kinder und Cardillac leiten. 

Franz Welser-Möst ist eng mit den Wiener Philharmonikern verbunden und dirigierte das Orchester u. a. bei den Philharmonischen Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein, den Salzburger Festspielen, beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms und in der Suntory Hall in Tokio. Im Juni 2010 begeisterten sie gemeinsam beim Sommernachtskonzert Schönbrunn, im Jänner 2011 sowie im Jänner 2013 beim Neujahrskonzert. Im Rahmen des Festivals „Vienna – City of Dreams“ im Februar 2014, das die Wiener Staatsoper/Wiener Philharmoniker an die Carnegie Hall nach New York führte, dirigierte er u.a. das Eröffnungskonzert mit Schönbergs Friede auf Erden und Beethovens 9. Symphonie sowie die konzertante Aufführung von Wozzeck.

Er ist seit 2002 Musikdirektor des Cleveland Orchestra. 2008 wurde seine Verlängerung bis zum hundertjährigen Jubiläum des Orchesters 2018 bekanntgegeben. Franz Welser-Möst und das Orchester verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Carnegie Hall in New York, dem Wiener Musikverein, den Salzburger Festspielen und dem Lucerne Festival. 2007 begann eine zehnjährige Residenzzeit des Cleveland Orchestra in Miami sowie seit 2011 am Lincoln Center in New York. 

1985 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen, 1990–96 war er Musikdirektor des London Philharmonic und 1995–2008 leitete er zunächst als Dirigent und später als Generalmusikdirektor das Orchester und das Ensemble des Opernhauses Zürich. 

Viele seiner CD- und DVD-Aufnahmen erhielten Preise und Auszeichnungen, u. a. den Gramophone Award, einen Diapason d’Or, den Japanese Record Academy Award sowie zwei Nominierungen für den Grammy. Zu den jüngeren Aufzeichnungen zählt u.a. 2012 die Einspielung auf DVD von Bruckners Sinfonie Nr. 4 mit dem Cleveland Orchestra im Stift St. Florian, die von der Amerikanischen Bruckner Gesellschaft als „Bruckner Video Recording of the Year“ ausgezeichnet wurde. 

Franz Welser-Möst ist Ehrenmitglied des Wiener Singvereins und der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Träger des Ehrenringes der Wiener Philharmoniker, Träger des Goldenen und des Silbernen Ehrenzeichens des Bundeslandes Oberösterreich, Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, Mitglied der European Academy von Yuste und wurde 2003 von Musical America zum „Conductor of the Year“ gewählt. Ein Buch mit Aufzeichnungen und Gesprächen ist unter dem Titel Kadenzen im Styria Verlag erschienen. 

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