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EISERNER VORHANG  

Durch die Ausstellungsreihe Eiserner Vorhang – von museum in progress (www.mip.at) konzipiert und seit 1998 in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding realisiert – wird der an sich statische Eiserne Vorhang (176 m2) jeweils für einen festgelegten Zeitraum einer Spielzeit in einen dynamischen Ausstellungsraum zeitgenössischer Kunst verwandelt. Eine international renommierte Jury (Daniel Birnbaum, Akiko Miyake, Hans-Ulrich Obrist) steht für die Auswahl der hochkarätigen KünstlerInnen, deren Arbeiten jeweils für eine Spielzeit präsent sind.

Anlässlich der Präsentation des Eisernen Vorhangs 2012/2013 ist in der Reihe „Edition Wiener Staatsoper“ das Buch Die temporären Eisernen Vorhänge erschienen, in dem alle 15 bisherigen Großbilder abgebildet und textlich erläutert werden.

Der „Eiserne Vorhang 2012/2013 stammt von dem britischen Künstler David Hockney.

Eiser

Kurzbiographie David Hockney

Geboren 1937 im englischen Bradford, Yorkshire, absolvierte David Hockney sein Kunststudium an der Bradford School of Art (1953–1957) und dem Royal College of Art in London (1959–1962). Von 1965–1967 nahm er Lehraufträge in Colorado und Kalifornien an und richtete 1978 seinen permanenten Wohnsitz in Los Angeles ein. Hockney war an der 4. und 6. documenta in Kassel (1968/1977) vertreten. 1970 organisierte die Whitechapel Art Gallery in London seine erste Retrospektive. Seither folgten etliche große Ausstellungen wie im Los Angeles County Museum of Art (1988/1996/2006), im Metropolitan Museum of Art in New York (1988), in der Tate Gallery in London (1988), in der Hamburger Kunsthalle (1995), dem Centre Pompidou in Paris (1999), der National Portrait Gallery (2006) und der Royal Academy in London (1995/2012).

Der britische Künstler betätigt sich nicht nur als Maler, sondern tritt auch als Fotograf (u. a. mit Polaroid-Collagen) in Erscheinung. Darüber hinaus gestaltete er immer wieder Bühnenbilder und Kostüme für Opernproduktionen wie beispielsweise beim Glyndebourne Festival (The Rake's Progress, Die Zauberflöte; 1975/1977–1978), in der Metropolitan Opera in New York (Parade, Les Mamelles de Tirésias, L'Enfant et les Sortilèges; 1980–1981) und der Mailänder Scala (Die Zauberflöte; 1985). In den letzten Jahren leistete er außerdem Pionierarbeit im Bereich der digitalen Malerei mit Werken, die er auf seinem iPhone und iPad schuf. Heute lebt und arbeitet David Hockney in Bridlington, Yorkshire.

Die Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang“ ist ein Projekt des museum in progress in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding, seit 2008 ermöglicht durch Die Presse.

 
bundestheater.at