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EISERNER VORHANG  

Durch die Ausstellungsreihe Eiserner Vorhang – von museum in progress (www.mip.at) konzipiert und seit 1998 in Kooperation mit der Wiener Staatsoper und der Bundestheater-Holding realisiert – wird der an sich statische Eiserne Vorhang (176 m2) jeweils für einen festgelegten Zeitraum einer Spielzeit in einen dynamischen Ausstellungsraum zeitgenössischer Kunst verwandelt. Eine international renommierte Jury steht für die Auswahl der hochkarätigen KünstlerInnen, deren Arbeiten jeweils für eine Spielzeit präsent sind.

2012 ist in der Reihe „Edition Wiener Staatsoper“ das Buch Die temporären Eisernen Vorhänge erschienen, in dem alle 15 Großbilder bis zur Spielzeit 2012/2013 abgebildet und textlich erläutert werden.

Der „Eiserne Vorhang 2013/2014 stammt von dem österreichischen Künstler Oswald Oberhuber.



Kurzbiographie Oswald Oberhuber

Geboren 1931 in Meran (Südtirol), absolvierte Oswald Oberhuber sein Kunststudium an der
Bundesgewerbeschule Innsbruck, an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Fritz
Wotruba und an der Staatlichen Akademie in Stuttgart bei Willi Baumeister. 1972 gestaltete er
den Österreichischen Länderpavillon an der Biennale von Venedig. In Kassel nahm er 1977 an
der documenta 6 und 1982 an der documenta 7 teil.
Nach langjähriger Beratertätigkeit von Monsignore Otto Mauer übernahm Oberhuber von 1973
bis 1978 die künstlerische Leitung der Galerie nächst St. Stephan. 1973 begann seine Lehrtätigkeit
als Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, der er von 1979 bis 1987 und
von 1991 bis 1995 als Rektor vorstand. Oberhuber wurde 1990 mit dem Österreichischen
Staatspreis für Auslandskultur und 2004 mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft
und Kunst (1. Klasse) ausgezeichnet.
Das Gesamtwerk des in Wien lebenden Künstlers ist äußerst vielfältig und umfasst Malerei,
Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Architektur, Bühnenbild, Design und literarische Texte.  
bundestheater.at