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Andrey Kaydanovskiy

Geboren in Moskau. Nach Beendigung seiner Ausbildung an der Bolschoi-Ballettakademie in Moskau, am Ballettkonservatorium in St. Pölten, an der John-Cranko-Ballettakademie in Stuttgart und an der Ballettschule der Wiener Staatsoper wurde er 2007 an das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper engagiert. 2015 wurde er zum Halbsolisten ernannt.

Zu seinen wichtigsten Rollen zählen die Hexe Madge in Pierre Lacottes „La Sylphide“, Zauberer Rotbart in Rudolf Nurejews „Schwanensee“, Gamache in dessen „Don Quixote“, Blaubarts Alter Ego in Stephan Thoss‘ „Blaubart“, Egeus in Jorma Elos „Ein Sommernachtstraum“, Der Tod/ Arthur Schnitzler in Ashley Pages „Ein Reigen“, Witwe Simone in Frederick Ashtons „La Fille mal gardée“, Monsieur G.M. in Kenneth MacMillans „Manon“, Rose in Michael Corders „Die Schneekönigin“ sowie Partien in Paul Lightfoots und Sol Leóns „Skew-Whiff“,  Jerome Robbins „Glass Pieces“, George Balanchines „Rubies“ und „Stravinsky Violin Concerto“, „Twyla Tharps „Variationen über ein Thema von Haydn“, Alexander Ekmans „Cacti“, Jean-Christophe Maillots „Vers un pays sage“, Thierry Malandains „Mozart à 2“ und Natalia Horecnas „Contra Clockwise Witness“, wo er die Partie der Seele, sowie jene der Prinzipien mitkreierte.

Für das Wiener Staatsballett war er auch choreographisch tätig („Zeitverschwendung“ und „Das hässliche Entlein“, beide 2013), in seiner ersten eigenen Choreographie "drei unbekannte" (2009) tanzte er selbst mit, ebenso in "Love Song" (2014). 2016 feierte sein Stück "Tea or Coffee" am Stanislavsky Theater in Moskau Premiere.

Im Juni 2015 wurde er beim Choreographischen Wettbewerb im Rahmen des Internationalen Tanzfestivals TANZOLYMP mit dem Special Prize als „Best Dance Theatre Performer and Choreographer“ ausgezeichnet. Im März 2016 erhielt er den „Deutschen Tanzpreis 2016“ in der Kategorie „Zukunft“ als Choreograph.

bundestheater.at