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    KURT STREIT

    Kurt Streit gilt als einer der führenden Mozart-Tenöre unserer Zeit. Seine Paraderollen sind Tamino und Idomeneo. Auch Lucio Silla in Mozarts gleichnamiger Oper und die Titelpartie in La Clemenza di Tito gehören zu seinem Repertoire. Weiters wirkte er in zahlreichen Aufführungen von Don Giovanni, Così fan tutte und Die Entführung aus dem Serail mit, u. a. bei den Salzburger Festspielen, in Los Angeles, Tokio, München, Chicago und am Royal Opera House Covent Garden in London. Zudem ist er ein gefragter Interpret von Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, etwa Carmen, Les Troyens, Medée, Jenufa, Kátja Kabanowá, Capriccio, The Turn of the Screw, A Midsummer Night’s Dream, Die Meistersinger von Nürnberg, Der Fliegende Holländer, Eugen Onegin, Fidelio. Sein breitgefächertes Repertoire reicht aber auch bis Monteverdi und Händel zurück. So sang er L’Incoronazione di Poppea in Los Angeles, Semele an Londons Royal Opera House Covent Garden, Jephtha und Theodora mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein, Rodelinda (Paris und Glyndebourne) und Partenope (Chicago, Wien). An der Wiener Staatsoper debütierte er 1988 als Tamino und sang hier seither auch noch Don Ottavio, Belmonte. Rolle an der Wiener Staatsoper in der Spielzeit 2011/2012: Eisenstein (Die Fledermaus).

     

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