TAMAR IVERI
Die georgische Sopranistin Tamar Iveri, Tochter des bekannten Baritons Avtandil Javakishvili, studierte Gesang am Konservatorium in Tbilisi. Erstmals wurde das Publikum im Mai 1998 in einer Aufführung von Otello (Desdemona) auf sie aufmerksam. Noch im selben Jahr gewann sie den zweiten Preis beim Voce Verdiane Wettbewerb in Busseto. 1999 gewann sie den ersten Preis beim Mozart Wettbewerb in Salzburg. Es folgten rasch Engagements an wichtigen Häusern: in Don Carlo (Bonn), Simon Boccanegra (Deutsche Oper Berlin), Simon Boccanegra, Don Giovanni (Royal Opera House Covent Garden in London) und Otello (Venedig), eine Oper, die sie auch unter Scala-Tournee in Japan sang. 2004 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen als Fiordiligi; im darauffolgendem Jahr folgte ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York (Donna Anna). Auftritte der letzten Zeit führten sie u. a. an die Arena di Verona, die Bayerische Staatsoper München, an die Metropolitan Opera, an die Pariser Oper, nach Hamburg, Toulouse, Rom und Tokio. Im Haus am Ring debütierte sie am 24. November 2001 als Mimi und sang hier seither auch die Amelia (Simon Boccanegra), Donna Anna, Tatjana und Nedda (Pagliacci).






