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Grace Bumbry
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Grace Bumbry

Grace Bumbry wurde in St. Louis geboren. Sie studierte unter anderem an der Boston University, später lernte sie bei ihrem Mentor, Lotte Lehmann. Ihre internationale Karriere begann im Jahr 1960 als Amneris in Aida an der Pariser Oper. Im darauffolgenden Jahr sang sie die Venus in einer Neuproduktion des Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Wichtige Debüts folgten: Royal Opera House Covent Garden 1963, Mailänder Scala 1964, New Yorker Metropolitan Opera 1965, Salzburger Festspiele 1966.

Im Jahr 1964 debütierte Grace Bumbry an der Wiener Staatsoper als Eboli (Don Carlos), wo sie weiters als Amneris, Carmen, Santuzza, Norma, Salome, Tosca und Ulrica zu hören war. Weitere Rollen ihres großen Repertoires umfassten Elisabeth (Tannhäuser), Bess (Porgy and Bess), Turandot, Leonora (La forza del destino, Il trovatore), Ortrud (Lohengrin), Dalila (Samson et Dalila), Kundry (Parsifal), Aida, Medea, Elvira (Ernani).

Sie wurde, neben anderen Auszeichnungen, zur UNESCO-Ehrenbotschafterin ernannt. Darüber hinaus hat sie sich als Pädagogin einen Namen gemacht. Aktuelle Auftritte führen die Sängerin unter anderem als Liedsängerin nach Paris und nach Berlin (Candide).

Rolle an der Wiener Staatsoper 2012/2013: Gräfin (Pique Dame).

bundestheater.at