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    Jeffrey Tate

    Nach dem Abschluss des Medizinstudiums entschied sich Jeffrey Tate für eine musikalische Laufbahn. Diese begann er im Opera House Covent Garden. Seine erste Einstudierung war Carmen in Göteborg, worauf sich rasch eine internationale Tätigkeit als Opern- und Konzertdirigent entwickelte. Engagements führten ihn an das Théâtre du Châtelet in Paris (Lulu, Peter Grimes), an die Opéra Bastille in Paris (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Wozzeck), an das Royal Opera House Covent Garden (u. a. Idomeneo, Manon, Così fan tutte, Capriccio, Fidelio, Carmen), an die New Yorker Met (u. a. Don Giovanni, Lulu) nach Genf (u. a. Orpheus, The Turn of the Screw, Ariadne auf Naxos). Auch in Italien ist Jeffrey Tate ein gern gesehener Gast am Dirigentenpult, etwa der Mailänder Scala, des Teatro La Fenice und des Teatro San Carlo, wo er 2005 zum Musikdirektor berufen wurde. Seit 2009/ 2010 ist er Chefdirigent der Hamburger Symphoniker. Weiters arbeitet er mit zahlreichen namhaften Orchestern zusammen, darunter das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI in Turin, das London Symphony Orchestra, das Cleveland Orchestra und die Berliner Philharmoniker.

     

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