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Wolfgang Bank  

 

     

     

    Wolfgang Bankl zum Kammersänger ernannt

    Wolfgang Bankl wurde am Montag, 22. April 2013 im Teesalon der Wiener Staatsoper von Direktor Dominique Meyer und Bundestheater-Geschäftsführer Dr. Georg Springer (in Vertretung der Bundesministerin Dr. Claudia Schmied) mit dem Titel „Österreichischer Kammersänger“ ausgezeichnet.

    Wolfgang Bankl stammt aus Wien, erhielt eine Violinausbildung und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Gesang, Lied und Oratorium sowie Oper. Erste Engagements erhielt er an die Wiener Kammeroper, ans Opernhaus Kiel und ans Tiroler Landestheater. Gastverträge führten ihn u. a. nach Zürich, Hamburg, Köln, Barcelona, Salzburg, Strasbourg, an die Mailänder Scala, zu den Wiener Festwochen, nach Bregenz, Tokio, Tel Aviv, Rom und Paris.

    2012 debütierte er als Ochs (Der Rosenkavalier) in Dresden unter Christian Thielemann. Gemeinsam mit Norbert Pfafflmeyer, Harald Kollegger und Schmerzhelm v. Solchgemut gründete er das fahrende Kleinfestival Giro d’Arte. Seit 1993 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er am 18. September 1993 als Zweiter Soldat (Salome) debütierte. Zu seinen meistgesungenen Partien im Haus am Ring zählen Klingsor (Parsifal, 46 mal), Alcindoro (La Bohème, 36 mal), Papageno (Die Zauberflöte, 32 mal), und Graf Waldner (Arabella, 28 mal), weiters war er u. a. als Leporello und Masetto (Don Giovanni), Mr. Flint (Billy Budd), Dreieinigkeitsmoses (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Bartolo (Il barbiere di Siviglia), Mustafà (L’italiana in Algeri), Dikoj (Kátja Kabanová), Figaro (Le nozze di Figaro), Hermann (Les Contes d’Hoffmann), Rodrigo und Tierbändiger (Lulu), Capulet (Roméo et Juliette), Doktor (Wozzeck), Ochs, Geisterbote (Die Frau ohne Schatten) und Frank (Die Fledermaus) zu erleben. Insgesamt verkörperte er an der Wiener Staatsoper bisher 74 Partien in über 900 Vorstellungen.

    In der laufenden Spielzeit singt er u. a. noch Alberich (Der Ring des Nibelungen, Mai 2013) sowie in der Matinee „Das Ensemble stellt sich vor“ am 30. Mai.

     
    bundestheater.at